Verhalten (Export)

Über diesen Punkt bestimmen Sie das Export-Verhalten.

Im Normalfall sollten allen Planungen oder zumindest allen Tagen mit Planungen Stechzeiten gegenüberstehen. Ist das nicht der Fall, wird eine ggf. bestehende Planung gelöscht und der Saldo des Mitarbeiters entsprechend korrigiert. Ausnahme hiervon sind geplante Abwesenheiten wie Urlaub, Krank, Berufsschule oder Fortbildungen, sofern die Zeiterfassung hier nicht anderweitig erfolgt.

"Urlaub" und "Krank" sind bereits in der Vorgabe entsprechend markiert. Weitere geplante Tätigkeiten ohne Stechzeiten tragen Sie bitte durch Hinzufügen in die Liste der Plantyp-Ausnahmen.

Tage mit Ausnahmen werden beim Zusammenführen mit den Stechzeiten ausgelassen; die Planungen bleiben unangetastet.
Erfolgt z.B. nach einem Schulbesuch auch eine Tätigkeit im Betrieb für die auch Zeiten erfasst werden, kann in der Professional-Version das Kontrollkästchen "Tage mit Ausnahmen komplett ignorieren" abgewählt werden. Es erfolgt dann eine gesonderte Behandlung der Teilabwesenheiten bei der, soweit möglich, auch die geplante Abwesenheit erhalten bleibt.
Zeiterfassung, Dienstplan, Arbeitsplan, Personalplanung, Urlaubsplanung

Mitarbeiter

Auf der einen Seite müssen Planungen korrigiert bzw. gelöscht werden, wenn Mitarbeiter nicht kommen, also keine Stechzeiten vorhanden sind. Auf der anderen Seite soll es auch möglich sein Mitarbeiter im Personalplaner zu verplanen, die ihre Zeiten nicht über die Zeiterfassung buchen.
Für eine solche Unterscheidung ist diese Rubrik gedacht. Die Exportroutine ermittelt für jeden einzelnen Mitarbeiter, ob innerhalb der angegebenen Anzahl von Tagen (Standard sind 90 Tage) mindestens eine Stechzeit existiert. Werden für einen Mitarbeiter in diesem Zeitraum Stechzeiten gefunden, werden eventuell vorhandene Planungen ohne gegenüberstehende Stechzeiten gelöscht. Werden keine Stechzeiten in diesem Zeitraum gefunden, werden die Planungen dieser Mitarbeiter nicht angefasst.
Mitarbeiter, die beispielsweise über einen längeren Zeitraum im Urlaub sind werden so einige Tage nach Urlaubsbeginn im Export nicht mehr berücksichtigt. Sobald nach dem Urlaub die erste Stechzeit gefunden wird, wird der Mitarbeiter wieder berücksichtigt.

Terminersetzung / Schreibschutz / Pausen

Beim Export in den Personalplaner können die bestehenden Termine durch neue ersetzt oder, wenn möglich, lediglich verändert werden. Welche Konstellationen wie verbucht werden finden ist bei den Exportszenarien beispielhaft beschrieben. Ist eine Veränderung der Planungen mangels eindeutiger Zuordnung nicht möglich, werden die Planungen entfernt und neue Termine entsprechend der Stechzeiten geschrieben.

Mit Version 1.9.0 ist die Behandlung weiterer und komplizierterer Exportszenarien hinzugekommen. Verwenden Sie diese Option anfangs bitte mit etwas mehr Aufmerksamkeit und Kontrolle. Sie funktioniert unter unseren "Laborbedingungen" ausgezeichnet, wird aber derzeit noch als experimentell eingestuft.
Neu hierbei ist auch, dass bei gleicher Anzahl von Stechzeitenpaaren und Planungen die Tätigkeitswechsel nicht zwingend an die Stechzeiten angepasst werden. Über "Tätigkeitswechsel anpassen bis..." lässt sich nun einstellen, ob eine genommene Pause in einem solchen Szenario (Planungen bunt, Stechzeiten dunkel) ...

Zeiterfassung, Dienstplan, Arbeitsplan, Personalplanung, Urlaubsplanung

eine Unterbrechung der Tätigkeit Infopoint darstellt (Wert = 45 Minuten)

Zeiterfassung, Dienstplan, Arbeitsplan, Personalplanung, Urlaubsplanung

oder mit dem Tätigkeitswechsel einhergeht (Wert = 60 Minuten).

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Neue Termine werden mit der Standardtätigkeit eines Mitarbeiters geschrieben. Die Standardtätigkeit eines Mitarbeiters ist die erste für ihn zulässige Tätigkeit und richtet sich nach der Sortierfolge der Tätigkeit. Diese kann im Personalplaner unter STAMMDATEN -> Zeitbalken / Tätigkeiten unter dem Register "Allgemein" eingestellt werden.

In den Zeitbalken hinterlegte feste Pausen werden normalerweise beim Zusammenführen mit den tatsächlichen Zeiten entfernt. Sollen solche Pausen erhalten bleiben, kann das Kontrollkästchen "Feste Pausen in Planungen erhalten" markiert werden.

Um die Zeiten nach dem Export vor versehentlichen Änderungen zu schützen, können sie mit einem Schreibschutz versehen werden. Diese Option ist standardmäßig vorgewählt. Ein Schreibschutz kann im Personalplaner über die Eigenschaft des Termins (Kontextmenü oder Doppelklick auf einen Zeitbalken) auch aufgehoben werden.

Eine Pause zwischen zwei Terminen wird normalerweise als Lücke dargestellt. Soll diese Lücke bewusst mit einem Pausenbalken gefüllt werden, kann in der Professional-Version hier die dafür zu verwendende Zeitbalken-Art gewählt werden. Ist im Personalplaner die Tagesüberwachung aktiv (STAMMDATEN -> Grundeinstellungen -> Pausenüberwachung), können auch Ruhepausen und Arbeitsunterbrechungen (Raucherpausen / Zigarettenpausen) unterschiedlich behandelt werden.