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Abbummeln von Überstunden | Dienstplan erstellen: Fragen, Antworten und Beispiele | zur Homepage |
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Beim Abbummeln werden Überstunden dadurch abgebaut, daß ein Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum weniger arbeitet als es seine Sollwochenstunden vorsehen. Der Wochensaldo des Mitarbeiters geht damit in den negativen Bereich; der Gesamtsaldo verringert sich.
Im einfachsten Fall läßt sich dies im Personalplaner darstellen, indem einfach an den Tagen an denen der Mitarbeiter nicht oder weniger kommt die Planungen entsprechend angepaßt werden. Das führt aber mitunter zu optisch "häßlichen" Lücken und birgt die Gefahr, daß der Planer vergißt, daß diese Lücke gewollt war und verplant sie doch.
Verändern der bestehenden Planung
Alternativ kann die bestehende Planung verändert werden.
Klicken Sie hierzu einen Zeitbalken an und wählen Sie aus dem Menü "WOCHENPLANUNG" bzw. "TAGESPLANUNG" die Option "ZEITBALKEN BEARBEITEN" aus.
In diesem Dialog können Sie auch nachträglich Zeitwert und Faktor verändern sowie den Zeitraum, die Beschreibung und Bemerkungen.
Anlegen eines Zeitbalkentypen "Abbummeln"
Bei der Veränderung der Planung, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, werden zwar die Stunden des Mitarbeiters korrekt gerechnet, doch wird er noch immer als anwesend geführt. Daher kommt die Soll-Ist-Analyse zu falschen Ergebnissen. Weiterhin ist im gedruckten Arbeitsplan das Abbummeln vom normalen Plan nicht zu unterscheiden.
Um dem zu begegnen, kann ein eigenständiger Zeitbalkentyp "Abbummeln" erstellt werden, mit dem das geplante Wegbleiben auch wirklich geplant werden kann. Alles, was Sie hierzu tun müssen ist, einen Balkentypen anzulegen, der das Kennzeichen "abwesend" hat und als Zeitwert stets "null" liefert.
Wählen Sie den Menüpunkt STAMMDATEN->ZEITBALKEN aus.
Klicken Sie die Schaltfläche Neu, um einen neuen Zeitbalken anzulegen. Geben Sie eine Bezeichnung für die Balken-Art und den angezeigten Balkentext an (z.B. Abbummeln - Sie können aber auch einen eleganteren Ausdruck wählen).
Wenn Sie unter Kennzeichen einen Buchstaben oder ein kurzes Wort eingeben, können Sie auch im gedruckten Plan diesen Planungstyp deutlich von der normalen Planung unterscheiden. Zeit wird dann fett und kursiv dargestellt.
Aktivieren Sie das Optionsfeld Fester Zeitwert und tragen Sie dahinter den Wert "0" ein
Wählen Sie die Farben für Vorder- und Hintergrund und tragen Sie die gewünschte Höhe und den vertikalen Offset des Zeitbalken ein (Standard ist Höhe: 18 vertikaler Offset: 1).
Das Kontrollkästchen Editierbar ist bereits angewählt. Wichtig ist nun, daß Sie außerdem das Kontrollkästchen Abwesend markieren. So weiß die Soll-Ist-Überprüfung später, daß diese Planungen zu ignorieren sind.
Klicken Sie auf Speichern und anschließend auf Schließen, um die Definition des Zeitbalkentypen fertigzustellen.
| Letzte Änderung: 24.04.03 |
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